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Toyota Labor (PDF)

Prozessmanagement Ausbildung und Six Sigma (PDF)

I Toyota Labor - Steigerung von Effizienz und
I Produktivität im Unternehmen

Toyota Labor

Das Toyota Production System – Effizienz und Produktivität im Unternehmen

Beim Autohersteller Toyota ist in den Jahren nach 1950 eine Antwort auf die finanziellen Probleme in einer Wirtschaftskrise entwickelt worden. Genau wie heute viele deutsche Unternehmen litt Toyota unter fallenden Umsätzen, unter fallenden Preisen und unter einem dramatischen Mangel an flüssigen Mitteln. Aus dieser Not heraus entwickelte man andere Formen der Produktionssteuerung, der Logistiksteuerung und der Arbeitsgestaltung vor Ort immer mit dem Ziel, die Kosten zu senken, die Produktivität zu erhöhen und den Finanzbedarf zu reduzieren.

Diese Lösungen sind später unter den Begriffen
I Toyota Production System,
I Lean Production,
I World Class Manufacturing und
I Lean Management
bekannt geworden.

Lean Methoden werden heute in vielen Unternehmen eingesetzt, weil sie die Effizienz und Produktivität erheblich verbessern. Die Gesamtheit des Lean Systems mit allen Facetten von der Schaffung exzellenter Arbeitsplätze über Prozesssteuerung bis hin zur Kultur der ständigen Verbesserung ist allerdings selten realisiert. Sehr häufig wird nur der methodische Aspekt wie z.B. Kanban oder Just in Time realisiert ohne zu erkennen, dass im Hintergrund stabile Prozesse und eine besondere Wertschätzung der Mitarbeiter den Sockel bilden.


Das Toyota Labor – Eine komplexe Simulation des Toyota Production Systems

Die Idee für das Toyota Labor stammt ursprünglich aus der Automobilindustrie und wurde von Jörg Wassenhoven adaptiert und weiterentwickelt. Es geht nicht nur um einen theoretischen Ansatz, sondern darum ein ganzheitliches Bild des LEAN Systems zu vermitteln und direkt greifbar zu machen. Die Teilnehmer bekommen in einzelnen Modulen die Theorie vermittelt und erproben die Einzelwirkung und das Zusammenspiel des Systems in mehreren Praxisphasen. Die Simulation im Toyota Labor ist ungewöhnlich umfangreich und dürfte in Deutschland einmalig sein. Das Toyota Labor kann zwischen 12 und 30 Teilnehmer aufnehmen, die alle mit echten operativen Funktionen beteiligt werden.

 

Zielgruppe

Geschäftsführer und Prozessverantwortliche
Führungskräfte und Spezialisten aus den Bereichen

  • Fertigung / Produktion
  • Logistik / Supply Chain Management
  • Planung / Arbeitsvorbereitung
  • Qualität / Prozessverbesserung

Ziele

  • Sie kennen die Methoden und Bausteine eines Lean Systems
  • Sie verstehen die Hintergründe und Zusammenhänge
  • Sie erfahren die Wirkung des Lean Systems auf die Effizienz und Produktivität
  • Sie sind in der Lage, die Möglichkeiten für Ihr eigenes Unternehmen abzuschätzen

 

Inhalte

  • Einführung, Marktkräfte und Entwicklunge
  • Entstehung des Lean Gedankens
  • Die acht Arten der Verschwendung
  • Das Lean System
  • Die Kernprinzipien PULL und FLOW
  • Das Kernprinzip Verbesserung
  • Aufbau und Wirkung der Lean Bausteine
    Poka Yoke, 5S, Kaizen, Just in Time, Kanban, Rüstzeitoptimierung, optimale Losgröße, optimale Fertigungszelle, Standardisierung,…
  • Praktische Simulationen im Toyota Labor (50% der Zeit)
  • Reflexion auf die Unternehmensprozesse der Teilnehmer
  • Transfer der Erkenntnisse und Umsetzungsbeispiel
  • Feedback

Termine

Nürnberg

09.06. – 10.06.2010

Dauer

2 Tage

Preis

€ 950 inkl. Lehrmaterial, Mittagessen und Getränken

Zur Buchung

 

Kommentare von Teilnehmern

„Es war beeindruckend für mich, dass das Toyota Labor so lebensecht die Prozessabläufe vermittelt. Man konnte sich voll mit dem System identifizieren und das „Learning by Doing“ hat sehr nachhaltig gewirkt. Wir planen jetzt in unserem Bereich einen internen Durchlauf des Toyota Labors.“
Uwe Schäl, Projektleiter Operational Excellence, Roche DXO Mannheim

 

„Mich hat die spielerische Art fasziniert wie im Toyota Labor Methodik vermittelt wird. Es war spannend wie wir uns anfangs im absoluten Chaos verstrickt haben, um dann später mit einfachen Maßnahmen eine ruhige und optimierte Atmosphäre zu bekommen. Nie hätte ich gedacht, dass man ein
solches Thema so anschaulich, schnell und spielerisch verdeutlichen kann. Genau so etwas brauchen wir, um komplexe Themen leicht zu vermitteln.“
Kerstin Wibbeke, Leiterin Qualitätsmanagement, Semikron, Nürnberg